RECHNEROBERFLÄCHE

Oberflächenrauheit-Rechner (Ra / Rz)

Berechnet die theoretische Oberflächenrauheit Ra und Rz aus Vorschub und Eckenradius — für Fräsen und Drehen nach DIN EN ISO 4287.

Eingabeparameter

mm/z
mm

Berechnete Ergebnisse

Ra (MITTENRAUWERT)

µm

Rz (RAUTIEFE)

µm

ISO N-KLASSE

Verwendete Formeln

Ra = f² / (32 × rε) [µm — theoretischer Mittenrauwert]
Rz ≈ f² / (8 × rε) [µm — gemittelte Rautiefe, Näherung Rz ≈ 4 × Ra]
f = Vorschub pro Zahn (Fräsen: fz) oder Vorschub pro Umdrehung (Drehen: f)

ISO N-Klassen nach DIN EN ISO 1302

N-Klasse Ra (µm) Rz (µm) Typische Anwendung
N10.0250.1Läppen, Polieren
N20.050.2Honen, Superfinish
N30.10.4Schleifen, Reiben
N40.20.8Feinschlichten
N50.41.6Schlichten
N60.83.2Feinbearbeitung
N71.66.3Standard-Schlichten
N83.212.5Normale Bearbeitung
N96.325Schruppen
N1012.550Grobbearbeitung

Hinweise

  • Theoretische Werte: Die berechneten Ra/Rz-Werte sind idealisiert. In der Praxis kommen Aufbauschneiden, Rattern und Werkzeugverschleiß als Faktoren hinzu.
  • Fräsen: Der Vorschub pro Zahn fz ist entscheidend, nicht der Tischvorschub vf.
  • Drehen: Verwenden Sie den Vorschub pro Umdrehung f. Bei Verwendung eines Plattenwenders ist rε der Eckenradius der Wendeschneidplatte.
  • Normen: DIN EN ISO 4287 (Geometrische Produktspezifikation — Oberflächenbeschaffenheit), DIN EN ISO 1302 (Oberflächenangaben in technischen Zeichnungen).
  • Praxistipp: Für eine Ziel-Rauheit Ra≤0.8 µm bei rε=0.8 mm: fz ≤ 0.14 mm/z (Fräsen) bzw. f ≤ 0.14 mm/U (Drehen).
  • Datenquellen: Tabellenbuch Metall (Europa-Verlag, 49. Aufl.), DIN EN ISO 4287:2010, DIN EN ISO 1302:2002.