CNC-Bohren Rechner: Bohrerdrehzahl, Vorschub und Bohrzeit
Bohrerdrehzahl, Vorschub und Bohrzeit online berechnen: Werkstoff wählen, Bohrdurchmesser und Bohrtiefe eingeben, dann Drehzahl, Vorschubgeschwindigkeit, Schnittleistung und l/d-Warnung als CNC-Startwerte prüfen.
Der Schnittdaten Bohren Rechner verbindet Bohrdurchmesser, Schnittgeschwindigkeit, Vorschub pro Umdrehung und Bohrzeit. Für tiefe Bohrungen zeigt die Seite zusätzlich, wann Entspanen, reduzierte vc oder G73/G83 relevant werden.
Wenn Werkstoff, Bohrer oder Schneidstoff noch nicht feststehen, liefert der Schnittdatenrechner online passende Startwerte. Für Fräsen oder Drehen wechseln Sie zu den jeweiligen Detailrechnern.
Diese Rechnerseite ist der direkte Arbeitsweg für Bohrwerte. Grundlagen zu Werkzeugwahl, Bohrverfahren und Fehlervermeidung stehen im CNC-Bohren Guide; Kernlochgrößen und Gewinde-Vorbereitung bleiben in der Gewindetabelle.
n = vc x 1000 / (pi x d), passend für Bohrdurchmesser und Schnittgeschwindigkeit.
f in mm/U eingeben; der Rechner leitet daraus vf in mm/min für die Maschine ab.
Bei l/d > 5 erscheint eine Tiefbohr-Hinweisbox für reduzierte vc und sichere Späneabfuhr.
Schnittdatenrechner Bohren direkt nutzen
Für einen Bohrjob tragen Sie Bohrdurchmesser, vc, Vorschub pro Umdrehung und Bohrtiefe ein; der Rechner liefert daraus Drehzahl, Vorschubgeschwindigkeit, Bohrzeit und Schnittleistung als prüfbare Startwerte.
n aus Schnittgeschwindigkeit und Bohrdurchmesser ableiten.
f in mm/U eingeben und vf als Maschinenwert erhalten.
Tiefe Bohrungen mit G73/G83-Hinweis absichern.
Was bohren Sie?
Wählen Sie ein Szenario für optimale Startparameter — oder geben Sie direkt eigene Werte ein.
Vom Werkstatt-Setup zum gesicherten Prüfpunkt
Wählen Sie einen realen Bearbeitungsfall, prüfen Sie die Werte und sichern Sie die Berechnung lokal für die nächste Maschinenfreigabe.
- 1Setup
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- 3Ergebnis
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- 5Nächster Check
Die letzten drei Setups bleiben nur in diesem Browser gespeichert.
Eingabeparameter
Berechnete Ergebnisse
— U/min
— mm/min
— min
— kW
— kW
— N
— Nm
— mm
— N/mm²
Berechnung nicht verlieren
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Werkstatt-Report für Schnittdaten Bohren sichern
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Nächster Schritt
Bohrformeln (nach DIN 6580/6584)
vf = n × f [mm/min]
th = l / vf [min]
kc = kc1.1 × h(−mc) [N/mm² — spezifische Schnittkraft, h = f/2 beim Bohren]
Fc = kc × (d/2) × f [N]
Pc = (Fc × vc) / 60000 [kW — Schneidleistung]
Pa = Pc / η [kW — Antriebsleistung]
M = (Fc × d/2) / 1000 [Nm]
Richtwerte Bohren (HSS vs. VHM)
| Werkstoff | vc HSS [m/min] | vc VHM [m/min] | f [mm/U] Ø 10 mm | kc1.1 [N/mm²] | mc |
|---|---|---|---|---|---|
| S235 (Baustahl) | 25–40 | 80–150 | 0.10–0.25 | 1780 | 0.26 |
| C45 (Vergütungsstahl) | 20–35 | 60–120 | 0.08–0.20 | 2220 | 0.26 |
| 1.4301 (V2A) | 10–20 | 40–80 | 0.05–0.15 | 2450 | 0.21 |
| AlMg3 (Aluminium) | 80–150 | 200–400 | 0.10–0.30 | 700 | 0.23 |
| GJL-250 (Grauguss) | 20–40 | 60–120 | 0.15–0.30 | 1100 | 0.28 |
| CuZn39 (Messing) | 60–120 | 150–300 | 0.10–0.25 | 550 | 0.20 |
Richtwerte für Bohrer Ø 5–15 mm. Bei Ø > 15 mm: f prüfen. Bei l/d > 5: vc, Vorschub, Kühlung und Spanabfuhr konservativ anhand der Werkzeugdaten absichern.
Tipp: Hinweise
- Spanungsdicke h: Beim Bohren wirken zwei Schneiden gleichzeitig. Die mittlere Spanungsdicke beträgt h = f/2 (Vorschub geteilt durch Schneidenzahl z = 2).
- Tiefbohrung (l/d > 5): Ab einem Verhältnis Bohrtiefe/Durchmesser > 5 sind konservative vc-/Vorschubwerte, Pilotbohrung und Innenkühlung häufig sinnvoll; maßgeblich bleiben Werkzeugdaten, Werkstoff und Maschine.
- HSS vs. VHM: VHM-Bohrer erlauben 2–3× höhere Schnittgeschwindigkeiten, erfordern aber stabile Aufspannung und ausreichende Maschinensteifigkeit.
- Spänebruch (l/d > 3): Ab l/d > 3 ist periodisches Entspanen oft sinnvoll. Ob G73, G83 oder ein anderer Zyklus passt, hängt von Werkzeugdaten, Werkstoff, Kühlung und Spanabfuhr ab; Zustelltiefe und Rückzug nach Herstellerangabe wählen. Ab l/d > 8 Einlippenbohrer oder BTA-Verfahren prüfen.
- Quellen: DIN 6580/6584, DIN 8589-2 (Bohren), DIN 1412 (Bohrerspitzenformen), ISO 513 (Schneidstoffklassifizierung P/M/K/N/S/H), Tabellenbuch Metall, Gühring/Dormer Pramet Kataloge.
Erweiterte Operationen — Richtwerte
| Operation | vc-Faktor | f-Faktor | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Senken | ≈ 2/3 × vc | ≈ 0,5 × f | Flachsenker: noch geringer |
| Reiben | ≈ 1/3 × vc | ≈ 2× f | Für Passgenauigkeit H7 |
| Gewindebohren | ≈ 1/4 × vc | = P (Steigung) | Synchrongewindezyklus oder Ausgleichsfutter nach Steuerung |
Anleitung
Werkstoff und Bohrer wählen
Wählen Sie den zu bearbeitenden Werkstoff aus der ISO-Werkstoffdatenbank und geben Sie Bohrdurchmesser, Bohrtiefe und Bohrerspitzenwinkel ein.
Schnittparameter eingeben
Geben Sie Schnittgeschwindigkeit (vc) und Vorschub pro Umdrehung (f) ein. Die Richtwerte-Tabelle zeigt HSS- und VHM-Empfehlungen.
Ergebnisse ablesen und anwenden
Der Rechner berechnet Drehzahl (n), Vorschubgeschwindigkeit (vf), Bohrzeit, Schnittleistung Pc, Antriebsleistung Pa und Drehmoment. Vergleichen Sie Pa mit der verfügbaren Maschinenleistung.
Häufig gestellte Fragen
Wie berechne ich die Drehzahl beim Bohren?
Wie berechnet man die Bohrzeit?
th = l / vf. Dabei ist l die Bohrtiefe in mm und vf die Vorschubgeschwindigkeit in mm/min. Für die Praxis Anlaufweg, Entspanen, Rückzug und Werkzeugwechsel separat berücksichtigen; bei tiefen Bohrungen verlängern G73/G83-Zyklen die reale Bearbeitungszeit.Was ist der Unterschied zwischen HSS- und VHM-Bohrern?
Wann brauche ich einen Tieflochbohrzyklus (G83)?
Wie beeinflussen Bohrerspitzenwinkel die Bearbeitung?
Wie wird die Schnittleistung beim Bohren berechnet?
Pc = (Fc × vc) / 60.000. Die Schnittkraft Fc wird über die Kienzle-Gleichung mit kc = kc1.1 × h^(-mc) und h = f/2 abgeschätzt. Für die Maschinenprüfung wird daraus die Antriebsleistung Pa = Pc / η; Pc und Pa sind deshalb getrennt zu betrachten.