Definition
Prozesssicherheit beschreibt die Fähigkeit eines CNC-Fertigungsprozesses, reproduzierbar und fehlerfrei zu arbeiten. Ein prozesssicherer Prozess produziert 100 % Gutteile bei stabiler Standzeit, ohne Werkzeugbruch und ohne Bedienereingriff. Prozesssicherheit ist die Voraussetzung für mannlose Fertigung.
Detaillierte Erklärung
Einflussfaktoren: Maschinenzustand (Rundlauf, Achsspiel, thermische Drift), Werkzeugqualität (Rundlauf < 10 µm, korrekte Beschichtung), Spannmittel (Wiederholgenauigkeit < 5 µm), Kühlmittelversorgung (Konzentration, Druck, Menge) und Werkstoffkonsistenz (Härte-Schwankungen im Rohmaterial).
Monitoring-Systeme: Leistungsüberwachung (erkennt Werkzeugverschleiß und -bruch), Körperschallsensoren (erkennen Rattern und Kollisionen), Messtaster-Zyklen (automatische Maßkontrolle und Nachkorrektur). Diese Systeme ermöglichen mannlose Schichten mit > 99 % Gutanteil.
Arten & Varianten
Statische Prozessfähigkeit (Cp/Cpk)
Statistisches Maß: Cpk ≥ 1,33 = prozessfähig, Cpk ≥ 1,67 = sicher prozessfähig.
Werkzeugüberwachung
Echtzeit-Monitoring von Leistung und Körperschall zur Brucherkennung.
Formel
Normen & Standards
Statistische Methoden im Prozessmanagement — Fähigkeit und Leistung.